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Behandlungsmethoden

Nicht-operative Behandlungen: Zu den nicht-operativen Behandlungsmethoden einer Belastungsinkontinenz zählen die Verhaltenstherapie, das Beckenbodentraining, die Akupunktur und seit kurzem auch die medikamentöse Behandlung mit Duloxetin.

  • Die Verhaltenstherapie umfasst kontrolliertes Trinken, regelmäßige Blasenentleerung, Gewichtsabnahme, Stuhlgangregelung und nicht zuletzt bei Raucherbronchitis auch das Einstellen des Rauchens.
  • Das Beckenbodentraining ist eine sehr wirksame Maßnahme. Die betroffene Person lernt dabei wieder, ihre Beckenbodenmuskulatur gezielt einzusetzen. Dazu bedarf es der Unterweisung und Kontrolle durch eine Physiotherapeutin oder Trainerin. Die Durchführung bestimmter Übungen lediglich auf Basis schriftlicher Anweisungen ist im Allgemeinen nicht ausreichend und führt daher oft zu Misserfolg und Demotivation. Andererseits ist ein Beckenbodentraining nur dann erfolgreich, wenn es - richtig erlernt - in der Folge auch zu Hause und über Jahre hinweg konsequent durchgeführt wird.
  • Durch Akupunktur können zerstörte Strukturen nicht wiederhergestellt, wohl aber gestörte Funktionen wieder reaktiviert und harmonisiert werden. Es wird dabei vor allem eine Straffung und Kräftigung des Bindegewebes erreicht.
  • Die Substanz Duloxetin bewirkt eine Aktivierung des Nervus pudendus, der den äußeren Schließmuskel versorgt. Bei etwa der Hälfte der damit behandelten Frauen kommt es zu einer deutlichen Abnahme der Inkontinenz-Episoden um mehr als 50 Prozent.
  • Mitunter können auch spezielle Einlagen in der Scheide die Situation verbessern.

SPORT KANN HELFEN

Treiben Sie Sport, kräftigen Sie Ihre Muskulatur und beugen Sie damit auch der Harninkontinenz vor, bzw. lindern Sie eine bestehende. Neben ganz gezieltem Beckenbodentraining sind Radfahren und Schwimmen besonders gut geeignet.
Beckenbodentraining besteht aus ganz gezielten Übungen, die unter Anleitung erlernt werden und in weiter Folge selbstständig zuhause durchgeführt werden können.
Im Beckenboden-Zentrum Wien Mitte leitet eine fachlich speziell ausgebildete Physikotherapeutin, eine Expertin auf diesem Gebiet, eigene Beckenbodentrainings-Kurse.

Was Sie noch über Sport wissen sollten: Bei bereits bestehenden Beschwerden sollten Sie auf Sportarten verzichten, bei denen Sie viel laufen und springen müssen.
Im Schwimmbad können Frauen nach vorheriger Anleitung einen Harnröhrenstöpsel in die Harnröhre einführen, der einen unwillkürlichen Urinverlust verhindert.

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